
Artikel The Pioneer Investment Briefing
Wenn Unternehmerfamilien über Jahre Vermögen aufbauen, entsteht Komplexität oft schrittweise: mehrere Bankverbindungen, unterschiedliche Vermögensverwalter, Immobilien, Private-Markets-Zusagen, Beteiligungen und gesellschaftsrechtliche Strukturen. Spätestens nach einem Unternehmensverkauf wird aus gewachsenem Vermögen häufig ein hoch liquides, aber schwer steuerbares Gesamtvermögen.
In einem aktuellen Beitrag von The Pioneer zum Thema „Vermögen: Die Illusion der Diversifikation“ ordnet Alexander Schrenker, Senior Berater bei WERTIQ, ein, warum Komplexität nicht automatisch durch eine neue Struktur gelöst wird. Eine Fondsstruktur oder ein anderes Vehikel kann sinnvoll sein, wenn Zielbild, Rollen, Reporting, Kosten und Liquiditätsbedarf vorher geklärt sind. Fehlt diese Grundlage, wird Komplexität häufig nur in eine neue Hülle übertragen.
Aus Sicht von WERTIQ beginnt professionelle Vermögenssteuerung deshalb mit Transparenz: einer vollständigen Vermögenslandkarte, einer strategischen Zielallokation, der Bereinigung überlappender Mandate sowie einem belastbaren Reporting- und Entscheidungsprozess. Gerade bei größeren Familienvermögen wird eine konsolidierte Datengrundlage zur Voraussetzung, um Risiken, Kosten, Liquidität und Governance sinnvoll führen zu können.
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